Unsere gemeinsame Initiative ist Traktandum der
Einwohnergemeindeversammlung vom 18. Juni
Unsere Initiative ist Traktandum der
EWG vom 18. Juni
Die notwendigen Unterschriften fürs Zustandekommen der gemeinsamen Volksinitiative von GLP, der Mitte der SP und den Grünen sind eingereicht und von den Behörden als gültig erklärt worden. Allen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben, gilt grosser Dank!
Die Freude, dass dieses wichtige Geschäft nun an der Einwohnergemeindeversammlung vom 18. Juni zur Behandlung. kommt ist gross, Aber es ist erst die halbe Miete! Nun ist es wichtig, dass wir möglichst viele Rheinfelderinnen und Rheinfelder fürs Thema sensibilisieren und für eine Teilnahme an der Versammlung im Juni mobilisieren können. Das Argumentarium und die Presseberichte auf dieser Seite sprechen ein deutliche Sprache. Wer die doch etwas längeren Texte lieber auf Papier liest, kann sie selbstverständlich auch downloaden.
Die Freude, dass dieses wichtige Geschäft nun an der Einwohnergemeindeversammlung vom 18. Juni zur Behandlung. kommt ist gross, Aber es ist erst die halbe Miete! Nun ist es wichtig, dass wir möglichst viele Rheinfelderinnen und Rheinfelder fürs Thema sensibilisieren und für eine Teilnahme an der Versammlung im Juni mobilisieren können. Das Argumentarium und die Presseberichte auf dieser Seite sprechen ein deutliche Sprache. Wer die doch etwas längeren Texte lieber auf Papier liest, kann sie selbstverständlich auch downloaden.
ARGUMENTARIUM
Die Ausgangslage
Rheinfelden ist ein attraktiver Wohnort. In den letzten Jahren sind die Land-, Bau- und Mietkosten überproportional zu den Einkommen gestiegen. Eine zunehmende Zahl von Familien sowie jungen und älteren BewohnerInnen hat immer mehr Mühe, bezahlbaren Wohnraum zu finden.
Neben der Verknappung des Angebots tragen weitere Entwicklungen zur Verteuerung bei:
Neben der Verknappung des Angebots tragen weitere Entwicklungen zur Verteuerung bei:
- Die Bevölkerung wir älter.
- Ältere Menschen bewohnen häufig grössere Wohnungen allein nach dem Auszug der Kinder oder dem Tod des Partners
- Die Zahl der Einpersonenhaushalte nimmt in allen Altersgruppen zu
- Alternative Wohnformen werden stärker nachgefragt, können aber kaum bedient werden.
Die Realität
Die Ortsparteien Die Mitte, GLP, Grüne und SP haben auf ihren Plattformen zahlreiche Studien zur aktuellen Wohn- und Mietkrise veröffentlicht. Zentrale Fakten daraus:
- 20 % der Haushalte geben über die Hälfte ihres Einkommens für die Miete aus
- Gemäss gängiger Empfehlung sollte die Miete maximal 30 % des verfügbaren Einkommens betragen
- Die Wohnmobilität hat stark abgenommen, da kleinere (neue) Wohnungen oft teurer sind als bestehende grössere Einheiten
- Gemeinden – unabhängig von der politischen Ausrichtung der Exekutive – setzen zunehmend auf eine aktive Wohnraumpolitik
- Fachkreise wie der Baumeisterverband fordern mehr Verdichtung und vereinfachte Bewilligungsverfahren
- Der Mietanstieg führt zur Verdrängung von BewohnerInnen aus Gemeinden mit zu wenig bezahlbarem Wohnraum
Die Fakten
- Die Wohnraumknappheit und der starke Mietanstieg sind keine rein marktwirtschaftlichen Phänomene. Sie werden unter anderem durch die Zinspolitik der Nationalbank beeinflusst
- Eine gute soziale Durchmischung macht Rheinfelden nicht nur für BewohnerInnen, sondern auch für InvestorInnen attraktiv
- Die Geschichte zeigt: Genossenschaftlicher Wohnungsbau und wirtschaftlicher Wohlstand können Hand in Hand gehen – auch ohne kommunale Subventionen
- Gemeinden beeinflussen die Wohnraumentwicklung bereits seit Jahrzehnten über ihre Nutzungsordnungen – ohne die privatrechtliche Vertragsfreiheit zu verletzen
- Die öffentliche Hand erhebt anonymisierte Strukturdaten (z. B. zu Einkommen, Mieten, Steuern, sozialen Verhältnissen). Daraus lassen sich Bedarf und Angebot bezahlbaren Wohnraums ableiten
- Auch Wohnbauten mit einem angemessenen Anteil an günstigem Wohnraum ermöglichen InvestorInnen bei einem Mietanteil von max. 30 % des Einkommens eine auskömmliche Rendite.
Was kann die Stadt tun - zum Nutzen der Bevölkerung?
Eine strategische Wohnraumpolitik sollte Ziel der kommenden Legislaturperiode sein. Die finanziellen Mittel hierfür sind vorhanden.
- Die neue BNO kann gezielt so ausgestaltet werden, dass die Kernziele der Initiative (z. B. bessere Ausnutzung, mehr Verdichtung) erreicht werden. Ergänzend braucht es kantonale Rahmenbedingungen wie höhere Nutzungsreserven oder einen wirksamen Mehrwertausgleich
- Die Stadt kann ihre Datenbasis zu Entwicklung und Bedarf mit externen Marktanalysen durch Fachleute ergänzen. Nur eine solide Datenlage erlaubt sinnvolle Anreizsysteme für InvestorInnen
- Die Initiative nennt exemplarisch bedarfsgerechte Wohnformen und mögliche Handlungsansätze. Die konkrete Ausgestaltung in Rheinfelden wird hingegen bewusst dem Stadtrat überlassen und kann beispielsweise durch eine Kommission erfolgen, in der VertreterInnen der Bevölkerung und Fachkreise zusammenarbeiten. Begriffe wie „generationengerecht“, „flexibel“ oder „dienstleistungsgestützt“ sind bereits durch viele Projekte in der Schweiz gut definiert
- Erkenntnisse aus der Datenerhebung können gezielt in die Stadtentwicklung einfließen – etwa bei der Neugestaltung der Neuen Mitte, der Sanierung von Grossüberbauungen oder bei der Quartiersentwicklung
Fazit
Die Initiative der vier Ortsparteien stellt folgende zentrale Fragen zum bezahlbaren Wohnraum:
- Wo stehen wir als Wohnort heute?
- Wo wollen wir als Wohnort hin?
- Wie erreichen wir dieses Ziel gemeinsam am besten?
PRESSESPIEGEL
zu Thema "Bezahlbarer Wohnraum"
Blick vom 6. Oktober 2024 - Link
So stark belasten die Mieten die Schweizer Haushalte
So stark belasten die Mieten die Schweizer Haushalte
Personen mit geringstem Einkommen sind am stärksten von hohen Mietpreisen betroffen. So geben 20% der Einkommensschwächsten in der Schweiz durchschnittlich mehr als die Hälfte ihres verfügbaren Einkommens für die Miete aus. Es gibt eine Debatte, was sinnvoller sei, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen oder betroffene Mieter mit direkten finanziellen Zuschüssen zu unterstützen. Letzteres stösst auch auf Kritik: Vermieter könnten diese Unterstützung einberechnen und entsprechend höhere Mieten verlangen.
Für Schweizer Haushalte sind die Mieten der grösste Kostenblock im Budget. Der Dachverband Budgetberatung sagt, bei tieferen Einkommen sollte die Miete nicht mehr als ein Drittel des Nettoeinkommens ausmachen.
Blick vom 25. Oktober 2024 - Link
Hohe Mieten verhindern Wohnungswechsel
Hohe Mieten verhindern Wohnungswechsel
Die Anzahl Umzüge hat in den letzten Jahren deutlich abgenommen. Dies liegt u.a. Auch daran, dass es sich finanziell nicht lohnt. Teilweise lohne es sich nicht, in eine kleinere Wohnung umzuziehen, da die neu angebotenen Wohnmöglichkeiten teurer sind. Es zeigt sich, dass gerade in Gebieten mit grosser Wohnungsknappheit, die Mieter länger in ihren Wohnungen bleiben. Dies, weil gerade in solchen Gebieten die Mietpreise in die Höhe gehen. Das Beispiel Genf zeigt, dass Bestands-und Angebotsmieten teilweise bis zu 33% Unterschied haben. In Genf dürfen Bestandsmieten nur leicht erhöht werden. Das führt dazu, dass der Wohnraum wenig effizient verteilt wird. Nach dem Auszug der Kinder, lohnt es sich für Eltern oftmals nicht, in eine kleinere Wohnung zu ziehen, da diese schlicht teurer wäre.
Tagesanzeiger vom 28. November 2024 - Link
SP will 750 Millionen Franken für günstige Wohnungen – mindestens
SP will 750 Millionen Franken für günstige Wohnungen – mindestens
Die SP will in Zug einen Wohnfonds schaffen. Mit dem Geld in diesem Fonds soll der Kanton freies Land kaufen und günstigen Wohnraum zur Verfügung stellen.
Tagesanzeiger vom 28. November 2024 - Link
SP will 750 Millionen Franken für günstige Wohnungen – mindestens
SP will 750 Millionen Franken für günstige Wohnungen – mindestens
Die SP will in Zug einen Wohnfonds schaffen. Mit dem Geld in diesem Fonds soll der Kanton freies Land kaufen und günstigen Wohnraum zur Verfügung stellen.
Aargauer Zeitung vom 14. Dezember 2024 - Link
Weil kleine Wohnungen rar sind: Dieses Dorf geht neue Wege und will eine Wohnbaugenossenschaft initiieren
Weil kleine Wohnungen rar sind: Dieses Dorf geht neue Wege und will eine Wohnbaugenossenschaft initiieren
Die Gemeinde Fisibach hat festgestellt, dass der Bedarf an kleineren Wohnungen hoch ist und das Angebot in der Gemeinde eher gering. Das Ziel der Gemeinde sei, Einfluss auf einen guten
Wohnungsmix zu nehmen. Daher möchte man das Projekt mit einer Genossenschaft realisieren.
Wohnungsmix zu nehmen. Daher möchte man das Projekt mit einer Genossenschaft realisieren.
Blick vom 20. Januar 2025 - Link
Jetzt trifft es auch den Mittelstand härter
Jetzt trifft es auch den Mittelstand härter
Der Wohnmonitor des Bundesamtes für Wohnungswesen hält fest, dass der Wohnungsmarkt gerade in der Deutschschweiz Anlass zur Besorgnis gibt. Nun wird festgehalten, dass nebst den unteren Einkommensschichten nun auch der Mittelstand stark betroffen sei. Für den Schweizer Baumeisterverband sei klar, dass die Lösung in der Verdichtung und einfacheren Bewilligungsverfahren liegt.
Aargauer Zeitung vom 20. März 2025 - Link
Vierfache Mutter im Aargau: «Eine Wohnung für 2000 Franken kann ich mir nicht leisten»
Vierfache Mutter im Aargau: «Eine Wohnung für 2000 Franken kann ich mir nicht leisten»
Die Caritas hält fest, dass Krankheit, mehrere Kinder und eine Scheidung alles Faktoren sind, die den Weg in die Armut beschleunigen.
20 Minuten vom 10. Februar 2025 - Link
Prämien, Mieten, Handy: So leiden Schweizer Familien
Prämien, Mieten, Handy: So leiden Schweizer Familien
Prämien, Mieten, Handy: So leiden Schweizer Familien
Der Familienbarometer von Pro Familia und Pax zeigt auf, dass die Wohnkosten au dem Sorgenbarometer auf Platz 4 nach den Krankenkassenprämien, allgemein steigenden Preisen und der Gesundheit stehen. 24% der Familien machen die Wohnkosten zu schaffen. 57% der Familien geben an, dass finanzielle Ressourcen ihr Familienleben verbessern würde.
SRF vom 21. März 2025 - Link
Studie: Mieten so stark gestiegen wie seit 20 Jahren nicht mehr
Studie: Mieten so stark gestiegen wie seit 20 Jahren nicht mehr
Günstige Wohnungen sind kaum noch auf dem Markt zu finden. Zusätzlich sind es genau diese, deren Preise in den letzten Jahren am stärksten gestiegen sind. Generell führen die hohen Mietpreise zu einem Verdrängungseffekt - immer mehr ziehen aus den Zentren in die Peripherie.
Tip Title
079 782 82 63
Präsident:
Tom Steiner
